Panik in der SPD

So langsam fragt man sich, wann einigen sog. Spitzenpolitikern die Gabe der Vernunft verloren gegangen ist – so sie denn vorhanden war. Was bitte sollen die Attacken gegen den Bundespräsidenten denn bringen? Das sieht mir ziemlich nach einem versuchten Ablenkungsmanöver aus. Nachdem die rot-grüne Koalition einiges an Kritik und Prügel einstecken musste dachten sich wohl ein paar, dass auch andere mal einstecken sollten. Sorry, aber mit solch billigen Vorwürfen klappt das nicht. Warum befassen die sich denn nicht mit den wirklich wichtigen Themen – wenn schon nicht mit denen für Deutschland wichtigen Themen, dann doch zumindest mit denen, die für die SPD wichtig sind, wie die Diskussion, ob ein „Weiter so“ wirklich der Bringer sein kann für die nächste Bundestagswahl (wann immer die auch statt finden wird).
Aber das scheint wohl zu viel verlangt… meinen die denn wirklich mit ein der Agenda 2010 und ein bisschen Kapitalismus-Kritik können sie die Wahl gewinnen? Ich glaube ja nicht daran…

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

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