Islamhass – oder was auf den Terror folgt

Islamhass – oder was auf den Terror folgt

Gestern wurde das freie Europa erneut von einer Serie an Anschlägen getroffen. Brüssel, die eigentliche Hauptstadt Europas, musste nun das selbe erleben, was Paris im vergangenen Jahr sogar zweimal durchleben musste. Den Hass von von ein paar selbsternannten „Gotteskriegern“, denen Religion und Glaube wahrscheinlich so viel bedeutet wie mir ein Fußballspiel in der 3. Liga Australiens.

Man darf die Rufe „Allahu akbar“ der Attentäter nicht als Zeichen ihres Glaubens ansehen, sondern muss vielmehr darüber schmunzeln. Schmunzeln darüber, wie fehlgeleitet in ihrem Denken sie doch sein müssen, dass sie im Ernst annehmen sie würden es für ihren Gott tun. Selbstmordattentäter sind nichts anders als manipulierte und gesteuerte Sündenböcke. Eigentlich sollten sie uns leidtun, denn sie wissen bzw. realisieren gar nicht, für was oder wen sie das wirklich tun. Sie tun es nämlich einzig und allein für ihre Anführer, die mit ihrem Terror Angst und Schrecken in der freien Welt verbreiten wollen. Die nicht ertragen können, dass es uns so gut geht, dass wir uns frei bewegen können, unsere Meinung frei äußern dürfen, tun und lassen können was uns gerade in den Sinn kommt. Der einzige Beweggrund von ihnen ist Neid und das Gefühl zu kurz zu kommen in der Welt. Verabscheuungswürdig.

Nun gibt es in unserer westlichen Welt ebenso Fehlgeleitete, die nichts Besseres zu tun haben, als fünf Minuten nach der Detonation der ersten Bombe schon den Islam als Schuldigen auszumachen. Der Islam – der Allzeitfeind von AfD, PEGIDA & Co. Aber glaubt eine Frauke Petry, ein Björn Höcke oder ein Lutz Bachmann denn tatsächlich, dass der Islam für all das verantwortlich ist? Wahrscheinlich schon. Dies wirft dann aber unweigerlich die nächste Frage auf, sind die denn wirklich so blind oder einfach schlicht und ergreifend dumm?

Die Antwort liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen und wird noch gepaart mit Spaß am Chaos und der Hoffnung weitere „verunsicherte Bürger“ für sich gewinnen zu können.

Opfer ist am Ende auch der Islam, der durch solche Akte verunglimpft wird, einmal mehr als böse Religion dasteht. Letztlich muss aber doch jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass alles was in Paris, Brüssel, und über all sonst auf der Welt an Terror – angeblich im Namens des Islams – geschehen ist, nichts anderes als Neid und blanker Hass von einer Minderheit auf den Westen ist. Niemand kann ernsthaft glauben, dass eine Religion oder die Mehrheit ihrer Anhänger für so etwas verantwortlich ist oder so etwas gutheißen würde. Verantwortlich sind ganz allein die Anführer von Terrororganisationen wie Al-Qaida oder dem sogenannten IS. Denn eines sollte uns allen klar sein, nicht Religion tötet, sondern diejenigen, die Glauben als Deckmantel für ihren Hass missbrauchen. Heute werden wieder viele Menschen in ganz Europa der Opfer gedenken. Ebenso werden dies viele Muslime, die solche Taten genauso wenig fassen können und ebenso verurteilen. Ganz egal ob Christ, Jude, Moslem, Atheist, alle stehen wir zusammen und sind Menschen. Kein Moslem, der wirklich an Allah glaubt, würde solche Taten gutheißen. Keiner. Dessen können wir uns sicher sein.

Autor: René Schnitzer

Politisch aktiv bei der CSU seit 2007, beruflich tätig im juristischen Bereich. "Politik geht jeden etwas an"

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