Bankrotterklärung der Politik

Die Absage des Konzerts von Konstantin Wecker und Strom & Wasser in Halberstadt führt nun zu einigen Reaktionen: Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan J. Kramer bezeichnet den Vorfall als „Bankrotterklärung der Politik“. Auch Politiker Politiker verschiedener Parteien zeigen sich entsetzt und empört. Gleichzeitig will die Union aber Gelder für Projekte gegen Rechtsextremismus kürzen. Sparen mag ja wichtig sein, aber man sollte sich auch überlegen, wo man spart.
Eine andere Frage: wie oft wird wirklich vor den Drohungen der Rechten gekuscht? Nicht immer geht es um ein Konzert eines Herrn Wecker, der bekannt ist und daher für eine gewisse Öffentlichkeit sorgen kann:

Die innenpolitische Sprecherin der Links-Fraktion, Ulla Jelpke, sagte auf Anfrage, es sei ein Skandal, dass die Verantwortlichen in Halberstadt „der NPD und ihren prügelnden Freunden aus den Kameradschaften“ nachgegeben hätten. Solche Dinge passierten allerdings leider häufiger, so Jelpke. Nur seien die Opfer sonst nicht so prominent wie Konstantin Wecker.

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

Ein Gedanke zu „Bankrotterklärung der Politik“

  1. bin ganz deiner meinung, diese ganze Sache ist mir einfach unbegreiflich… aber so ist es nunmal, auf die anstaendigen deutschen kannst eben pfeiffen… auf politiker erst recht… demokratie im koma… lachhaft wehrlos gegen rechts… achso wehrhaft gegen antifaschismus, ob von rot, schwarz, bunt oder demokratischem boden… bleibt nur die selbsthilfe… ihr wisst doch, viele funken und so weiter…

    in diesem sinne… keinen fussbreit den nasen in HY und ueberall!!!

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