Die Hölle ist wieder aufgetaut….

Ja, wieder aufgetaut, zugefroren ist sie ja schon dieses Jahr als Apple angekündigt hat ab kommendem Jahr Intel-Prozessoren zu verwenden, von der Mehrtastenmaus ganz abgesehen… Aber zurück zum Punkt: wie kaputt ist unsere Welt, wenn man jetzt schon in der APPD anfängt mit einstweiligen Verfügungen gegen Parteimitglieder vorzugehen? Ja, genau die APPD, die Anarchistische Pogo Partei Deutschlands… Sind die noch normal (ich meine jetzt vom anarchistischen Pogo-Standpunkt aus)? Nein, oder?

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

5 Gedanken zu „Die Hölle ist wieder aufgetaut….“

  1. Wenn Apple früher nicht den Fehler gemacht hätte, das eigene Betriebssystem an sündhaft teure Hardware zu koppeln (mit anderen Worten: wenn man das Apple BS von Anfang an auf ganz normalen Rechnern hätte laufen lassen), wäre aus Microsoft nie Microsoft geworden. Zwischen den Betriebssystemen von Apple und Microsoft lagen früher Welten. Bill Gates wäre nie hochgekommen.
    Zur APPD: Die Welt ist nicht kaputt, die APPD normalisiert sich.

  2. Also das mit Apple… Macs waren und bleiben Gesamtsysteme aus Hard- und Software, nur weil Apple Intel-Prozessoren verwenden wird, wird das Mac OS nicht auf Wald- und Wiesen-Dosen von Aldi und Co. laufen – zum Glück!
    Und hätte Apple das Betriebssystem nicht ausschließlich für die eigene Plattform entwickelt, dann gäbe es heute Apple nicht mehr – Apples Hauptgeschäft ist der Verkauf von Hardware…

    Und was die APPD angeht: Normalisierung? Aber dann bitte einen anderen Namen…

  3. Die Konzentration aufs Hardwaregeschäft ist ja gerade die falsche Strategie von Apple gewesen. Nicht umsonst war Apple vor kurzem fast vor der Pleite gestanden, und heute noch hat der Apfel (ich besaß früher selbst einen) bei PCs nur zwei oder drei Prozent Marktanteil. Microsoft, das mit deutlich schlechterer Software das Hardwaregeschäft anderen überließ, macht dagegen jede Menge Kohle. Außerdem ist MS inzwischen bei Apple Anteilseigner, was schon allein etwas über die richtige respektive falsche Strategie aussagt.

  4. Also „vor kurzem fast pleite“ stimmt nicht wirklich, das ist schon ein paar Jahre her, dass die Geschäfte nicht so toll liefen und eine Pleite war da auch noch nicht in Sicht. Das mit den 2 oder 3 Prozent stimmt zumindest im Kernmarkt USA nicht, da ist der Anteil höher und Apple wächst auch schneller als die Konkurrenz, was zu einer weitere Vergrößerung des Marktanteils führt.
    Und was die Beteiligung Microsofts angeht: auch längst vorbei. Microsoft hatte nicht stimmberechtigte Anteile gekauft und die inzwischen auch mit dickem Gewinn wieder verkauft…
    Apple macht in den letzten Jahren immer höhere Gewinne, ein Rekordquartal folgt dem anderen, der iPod ist unangefochten Marktführer in seinem Bereich… also ich kann keine falsche Strategie erkennen.
    Ach und die offene Hardware-Plattform ist gerade verantwortlich für viele Probleme, die es mit Windows gibt, da ist mir eine Plattform lieber, bei der Hardware und Betriebssystem aus einer Hand kommen und optimal aufeinander abgestimmt sind…

  5. Und genau aus diesen Gründen wechselt Apple nun zu Intel-Prozessoren? Der iPod mag gut laufen, das ist sicherlich eine geschickte Form der Diversifizierung. Doch mit dem PC-Geschäft hat er nur indirekt zu tun. Okay, wir sind diesbezüglich wohl unterschiedlicher Auffassung. Ich jedenfalls hätte ein MacOS auf ganz normalen PCs wesentlich besser gefunden, die Käufer vielleicht auch. Ich rede von einer Zeit, als sich DOS und das graphische Betriebssystem von Apple gegenüberstanden. Bloß konnte sich damals kaum ein Mensch einen Apple leisten. Aber aus heutiger Sicht kann man eben nur noch vermuten, wie erfolgreich das Ganze gewesen wäre. Feststellen läßt es sich nicht.

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