Wo bleibt denn nun das Tabakwerbeverbot?

Tja, Tabakwerbung soll EU-weit verboten werden, aber die Bundesregierung hat sich damit einfach mal Zeit gelassen. Rauchen ist ungesund, kostet die Krankenkassen jedes Jahr massig Geld und die ganzen Kampagnen gegen das Rauchen sind sicher auch nicht ganz billig. Aber die Werbung für Tabak soll weiter gehen – und warum? Weil es um eine ganze Menge Geld geht. Neben Werbe- und Sponsorengeldern eben auch um die Tabaksteuer… Tja, da sieht man mal wieder, wo die Prioritäten liegen.

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

2 Gedanken zu „Wo bleibt denn nun das Tabakwerbeverbot?“

  1. Es ist teilweise verständlich, dass sich die Regierung Zeit mit der Umsetzung diese Verbotes läßt. Für die Werbewirtschaft bedeutet das Verbot auf der anderen Seite enorme Umsatzeinbußen. Davon sind auch alle große Magazine betroffen. Fast in jedem Zeitschriftentitel sind die Anzeigen von Cigarettenherstellern vorhanden. Was natürlich in hohem Maße zur Finanzierung der MAgazine führt.

  2. Also…wenn ich das richtig verstehe, läßt sich die regierung zeit, damit die industrie keine einbußen aufgrund fehlender werbung hat…..naja..klar…
    *Zynismus on* was bin ich froh, das die politik der wirtschaft sagt wo es langgeht, und nicht umgekehrt *Zynismus off*
    zum anderen sollte mal durchgerechnet werden, wieviel geld für die opfer des rauchens taeglich in den wind geblasen werden (bitte das wortspiel zu entschuldigen), und dann sollte mal gegengerechnet werden, wieviel geld der staat durch die tabaksteuer einnimmt…ich glaube, da geht mehr geld für die opfer drauf, als reinkommt..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.