Und der nächste…

Und wieder einer: der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde Hakki Keskin verlässt nach 30 Jahren die SPD. Seine Begründung ähnelt den bekannten Argumenten der bisherigen prominenten Parteiaustritte doch sehr:

Ziele und ethische Werte der Sozialdemokraten unter Willy Brandt wie soziale Gerechtigkeit und Solidarität mit Benachteiligten seien auch für Keskin eine «politische Heimat» gewesen. «Die so genannten Reformen der rotgrünen Bundesregierung, vor allem in den Bereichen Steuern, Hartz IV, Gesundheit, Staatsangehörigkeitsrecht und Zuwanderung, zeigten jedoch mehr als deutlich, wie sehr sich die SPD von ihren Grundzielen entfernt hat», betonte Keskin.

Die WASG wäre für ihn eine Überlegung wert, aber noch hat er sich nicht entschieden, ob er dieser (und damit der wohl kommenden Linkspartei) beitreten will…

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

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