Unbelehrbar

Henry Nitzsche ist unbelehrbar. Er will an seinem Slogan „Arbeit, Familie, Vaterland“ festhalten.
Und dann lässt er sich auch noch beim Lügen erwischen – nicht, dass wir von Politkern erwarten würden nicht zu Lügen, aber so leicht sollten sie es nicht machen, ihnen das nachzuweisen. Auf einer Wahlkampfveranstaltung hat er behauptet, die geschichtlichen Zusammenhänge nicht zu kennen, aber der „Lausitzer Rundschau“ hat er erklärt, dass er von Anfang an wusste, von wem diese Parole stammt:

Gegenüber der „Lausitzer Rundschau“ hatte Nitzsche am Wochenende zuvor dagegen erklärt, ihm sei von Anfang an bekannt gewesen, dass die Parole vom Chef des französischen Vichy-Regimes stammt. „Das ist von Marschall Pétain, da habe ich das her“, hatte ihn das Blatt zitiert

So langsam wird es Zeit, dass sich die CDU-Spitze deutlich von diesem Mitglied ihrer Partei distanziert…

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

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