So schafft man keine Arbeitsplätze…

zumindest nicht bei uns:

Angesichts der Arbeitsmarktlage in der Branche ist der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) über einige deutsche Parteien verschnupft: CDU, FDP und SPD haben einen Teil ihrer Wahlplakate im Ausland günstiger drucken lassen. Linkspartei, Grüne und CSU hingegen setzten nach eigenen Angaben ausschließlich auf Druckereien im Inland. „Vor dem Hintergrund von 30.000 verlorenen Arbeitsplätzen in den letzten fünf Jahren würden wir es begrüßen, wenn die Parteien auch im Inland drucken lassen würden“, sagt BVDM-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer.

(via Isotopp)

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

2 Gedanken zu „So schafft man keine Arbeitsplätze…“

  1. So kommt die Wahrheit denn eben in manchen scheinbar belanglosne Details zum Ausdruck: Man hat im Ausland drucken lassen. Das war sehr wirtschaftlich gedacht, oder nicht? Nur – was schließen wir daraus?

    Nun, ihr klugen Gewerkschaftler, habt ihr eine Antwort?

  2. Tja, auf die Versprechen, dass die Parteien alle mehr Arbeitsplätze schaffen kann man ja eh nichts geben!
    Die Wirtschaft schafft die Arbeitsplätze und die Regierungen verlieren immer mehr an Macht an die großen Firmen!

    lichtimdunkel.blogspot.com

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