Na da dürfen die Etablierten mal aufatmen

Endlich wurde ein Rechtsextremer bei der WASG/Linkspartei entdeckt. Nach den Unterwanderungsankündigungen haben CDU und vor allem die SPD doch nur auf so einen Fall gewartet. Oskars „Fremdarbeiter“ taugten ja nicht mehr wirklich die Linkspartei in die rechte Ecke zu stellen, aber so ein ehemaliger DVU-Funktionär, der eine Bilderbuch-Karriere in der WASG hinlegt, das ist doch mal was handfestes.
Bleibt zu fragen: wie konnte das passieren? Ist er ein Einzelfall? Gibt es noch andere von seiner Sorte bei der WASG und/oder der Linkspartei? Hat er sich getarnt oder ist er als „geläuterter Ex-Rechter“ dort aufgetreten? Die Antworten auf diese Fragen würden mich dann doch mal brennend interessieren, konnte sie aber bisher weder bei der Linkspartei noch auf den Seiten der WASGfinden…

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

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