Das Geld anderer Leute

So langsam wächst der Eindruck, dass die Große Koalition nur noch eine Kombination der Steuererhöhungskonzepte der beiden Parteien mit Nachschlag wird: Merhwertsteuer auf 19% und „Reichensteuer“ auch für weniger Reiche. Besprechen die da in Berlin eigentlich noch irgendwas anderes, als neue Methoden uns noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen?

Autor: Carsten Dobschat

Geboren 1974, links-liberal, früher Mitglied der SPD und Jusos, dann lange parteilos, später Piratenpartei, wieder parteilos und seit November 2016 wieder SPD-Mitglied - wenn auch mit Bauchschmerzen, aber man muss ja schließlich was tun gegen den Rechtsruck.

4 Gedanken zu „Das Geld anderer Leute“

  1. Willkommen im Paradies. Genau genommen: im Paradies der Anderen, all derer, die zur Zeit nicht zu den sog. volkswirtschaftlichen Leistungsträgern gehören.
    Denn diese sind doch zur Zeit nur noch die „dummen“ Zahler.
    Der Anteil der Kinder, Schüler, Auszub

  2. Auf ewig werden sich die politischen Akteure aber nicht mehr mit einer Steigerung auf der Einnahmeseite retten können.
    Selbst wenn sie es schaffen den Haushalt so ne zeitlang auszugleichen und der Anteil der Zinszahlungen, derzeit 40 von 265 Mrd. im Etat, stagniert. Denn die Kosten im Rentensystem werden ohne eine sinnige Reform in den nächsten Jahren explodieren. Bereits heute sind 80 Mrd des Bundesetats also gut ein Drittel fest gebunden, weil es sich die Damen und Herren nicht mit den Rentnern verscherzen wollen.
    Als wenn 80 Mrd Zuschuss in die Rentenkasse als Wink mit dem Zaunpfahl, dass das System nicht mehr funktioniert, nicht deutlich genug sind.

  3. Es ist doch schon seit Jahren offensichtlich, dass unser Rentensystem dringend anders aufgebaut werden muss, weil es so nicht mehr lange funktionieren kann… und? So wie Manager heute nur an den Börsenkurs und die nächsten Quartalszahlen denken statt eine langfristige Unternehmensstrategie zu verfolgen, so denken Politiker mehrheitlich nur noch an die nächste Wahl…

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